ÜBER JIVA/ANANDYOGA

Yoga entstand zu einer Zeit, als es noch nicht die Vorstellung oder das Konzept einer heiligen Persönlichkeit oder einem exklusiven Gott gab. Damals galt ALLES als Ausdruck von Brahman oder Gott: Himmel und Erde, Sonne und Mond, Männlich und Weiblich, Essen, Trinken, alles ist Brahman oder Gott – Alles ist Eins. 

Yoga bedeutet also das Ende jeder eingebildeten Dualität. Bei JIVA/ANAND YOGA in München Schwabing/ Maxvorstadt heisst das: Die Hingabe an das Gewöhnliche ist die Hingabe an das Göttliche, da sie nicht voneinander getrennt sind. Yoga ist das spürbare Wissen um diese Wahrheit.

In diesem Sinne praktizieren wir bei JIVA/ANAND YOGA in München Maxvorstadt Schwabing den Yoga als Bestandteil unseres täglichen Lebens losgelöst von Dogmen jeder Art oder von der Unterwerfung an eine spezielle Person, die als Guru gefeiert wird.

Wir üben Yoga, um uns, in unserem Körper, unserem Atem und unserer Realität wahrzunehmen und wohl zu fühlen. Um uns aus dieser Einheit heraus dem Leben und anderen Menschen zu nähern und dieses Gefühl von Nicht-Getrenntsein wahrzunehmen, das Yoga beschreibt.

JIVA/ANAND YOGA UNTERRICHT

Grundlage des JIVA/ANAND YOGA Unterrichts ist ein fliessender Vinyasa Stil was bedeutet, dass die Bewegungen dem Atem folgen und von diesem getragen werden, da es der Atem ist, der den Geist mit dem Körper verbindet und die Harmonie schaffen kann, die sich jeder Übende vom Yoga erwartet.

Dabei sind die Stunden für unterschiedliche Übungsstufen konzipiert, denn so schön es ist, wenn auch einmal alle gemeinsam üben so wichtig ist es auch, dass jeder Schüler eine Praxis erlebt die ihn an der richtigen Stelle abholt.

Die Stunden variieren daher grundlegend was die Schwierigkeit und die Herausforderung anbelangt. Die jeweiligen Stundenschwerpunkte werden, soweit möglich, an den Übungsstand und die körperliche Kondition der Schüler angepasst. So schaffen wir die Voraussetzung für ein harmonisches Gruppenerlebnis und können gleichzeitig jedem Einzelnen ein tiefes, an seinen Übungsstand angepasstes Erleben ermöglichen.

Die JIVA/ANAND YOGA SHALA liegt im Herzen der 4 Stadteile Maxvorstadt, Schwabing, Ludwigvorstadt und Neuhausen. Wir bieten Vinyasa Yoga Unterricht für alle Levels in München an. 2x im Jahr beginnt eine Yogalehrerausbildung, das JIVA/ANAND YOGA TEACHER TRAINEE PROGRAMM, das über 13 Monate läuft. JIVA/ANAND YOGA RETREATS gibt es mehrmals im Jahr an folgenden Locations: Yoga Retreat Griechenland / Mykonos, Yoga Retreat Spanien / Tarifa, Luxury Yoga Retreat Marokko / Marrakesch, Yoga Retrat Indien/Goa und Yoga Retreat Costa Rica im Regenwald an Costa Ricas Pazifikküste.

AWAKE* AWARE* ANANDA*

Was bedeutet JIVA/ANAND YOGA eigentlich ?

Awake*

“Alle Bewegungen, die spontan aus einem erwachten Bewusstsein erwachsen, sind in ihrer Essenz rein und damit heilige Gesten, Mudras”

Sahajayoginicinta, 8th century Yogini

Yoga hilft uns aufzuwachen und uns daran zu erinnern, wie wir im Einklang mit allem Leben existieren können. Wenn wir unsere ureignen, wirklichen Bedürfnisse, unsere eigene Wildheit und instinktive Verbundenheit wieder entdecken, sprengen wir die Zwänge und Vorgaben unserer derzeitigen Kultur und befreien uns von auferlegen oder angelernten Verhaltensweisen, die so oft Grund für Unsicherheit und Orientierungslosigkeit sind. Yoga zeigt uns, wie schädlich unsere gegenwärtige Kultur ist, die uns Bedürfnisse suggeriert, die nicht unser eigenen sind. Yoga zeigt uns, wie wir unser Dasein neu gestalten und Wege finden können, um gesund und glücklich zu leben.Asana heisst „Sitz“ oder „Beziehung zur Erde“. Stiram Sukham Asanam – YS – Stabil und friedvoll soll die Beziehung zur Erde sein. Wenn man über die Yogamatte hinausdenkt verweisen Asanas auch über den physischen Körper hinaus auf unsere Beziehung zur Erde. Doch was bedeutet es, ein Lebewesen zu sein, das eine stabile und friedvolle Beziehung zur Erde hat?
Ja – zuerst einmal müssen wir wissen wer wir im wirklich sind. Wir müssen eine stabile, eigenverantwortliche Persönlichkeit entwickeln, um frei von äußeren Zwängen aus der eigenen Motivation heraus handeln zu können.
Dies ist essenziell für unsere Beziehung zur Erde denn im Grunde wissen wir es ja: Alles was wir im Außen wahrnehmen ist eine Spiegelung unseres Inneren ist – kein Außen da draußen. Dieses Ursache-Wirkungs-Prinzip erforschen wir in unserer physischen Yogapraxis. Und diese Prinzip gilt auch im weiteren Sinne für unsere Beziehung zur Erde und zu allen Lebewesen. Durch das nähere Erforschen unseres eigenen Körpers und Geistes entdecken wir in uns selbst die Tendenzen, die wir auch im Außen sehen und verändern wollen. In diesem Sinne ist die Asanapraxis eine Praxis, die das im Körper gespeicherte Wissen anerkennt und den Körper nicht nur als etwas sieht, dass den Kopf herumträgt.

Aware*

“Ich bewege mich im kosmischen Fluss und verliere dabei nichts als meine Begrenzungen.”

Susanne Waldmüller

Yoga kann man nicht „machen oder tun“, weil Yoga ganz einfach unser natürlicher Seinszustand ist – das Bewusstsein, dass wir alle Eins sind. Wir sind Eins. Wir müssen es nicht werden. Was wir tun können: Wir können uns diese Tatsache bewusst machen.

Yoga beschreibt die Erleuchtung als Zustand in dem du erkannt hast, dass du dich in Harmonie mit allem Leben befindest. Alles, was wir tun oder „machen“ können ist, bestimmte Techniken zu üben, die uns offenbaren wo wir uns noch gegen diesen natürlichen Zustand wehren. Sobald wir uns dieser Widerstände einmal bewusst geworden sind ist die Chance größer, dass wir sie loslassen können.

Asanapraxis und Meditation sind im Grunde Techniken, die uns erlauben das loszulassen, was wir nicht sind – um zu verstehen, wer wir sind. Es ist also nicht so, dass wir etwas „machen“ – im Gegenteil: Wir, dieses wir, das wir nicht sind tritt zurück. Wir lassen alte Einstellungen und kritiklos erlernte Verhaltensmuster los und lassen damit Neues zu. Wenn Widerstände erscheinen nehmen wir sie wahr und erkennen sie als das, was sie wirklich sind – man kann auch sagen, wir erkennen, wo sie herkommen.

Ananda*- ecstatically happy

“Wenn ich erkenne dass ich frei bin, spüre ich, wie meine Seele ekstatisch feiert.”

Susanne Waldmüller

Unsere Körper lügen nicht: sie sind die Landkarte unserer Vergangenheit. Sie zeigen die Widerstände und Beschränkungen, die unser altes, nicht gelöstes Karma hinterlassen hat. Eine yogische Praxis muss uns also helfen, dieses Karma zu lösen. Asanas sind yogische Übungen, da sie es uns erlauben, vergangene Beziehungen zum Leben zu klären und durch das Verschwinden dieser Altlasten und Verwirrungen uns selbst (unser Selbst) deutlicher wahrzunehmen. Asanas haben die Kraft emotionale Traumata zu heilen. Sie können deine Persönlichkeit stärken, so dass du als glücklicheres Individuum im Leben stehst.

In ihrer Essenz zielt die yogische Praxis jedoch darauf ab, das Individuum über die Heilung von Körper und Geist hinauszuführen. Du, dein wahres Selbst, soll sich als heilige Instanz und als Teil einer allumfassenden, harmonischen Realität erkennen.

Während wir uns in einem Asana befinden, erwachen bestimmte körperliche und geistige Gefühle. Diese Empfindungen gewähren uns wertvolle Einsichten in die Beschaffenheit unserer Persönlichkeit – in das individuelle Selbst. Letztendlich kann man durch die Asanapraxis das individuelle Selbst in die Erfahrung des transzendenten Selbst zurückführen. In jeder Asana können wir energetisch unsere karmischen Erfahrungen erneut durchleben, die in jeder Zelle unseres physischen Körpers gespeichert sind.

Die Asanapraxis stimuliert Heilung auf vielen Ebenen. Sie kann einerseits helfen, Verletzungen zu heilen und Kraft und Flexibilität in Muskeln und Gelenke zu bringen. Aus spiritueller Sicht kann sie jedoch unendlich mehr: sie befreit uns von Avidya, der Unkenntnis darüber, wer wir wirklich sind.

Die Asanapraxis setzt pranische (lebensspendende) Energie frei und erlaubt ihr durch bis dahin blockierte, feine Kanäle zu fliessen. Wenn die Energie wieder durch diese Kanäle fliesst, beginnen wir die Krankheit der Trennung zu heilen. Wir fangen an, uns als mehr als unseren physischen Körper und unsere Persönlichkeit wahrzunehmen. Wir beginnen uns selbst als kosmisch zu erfahren. Das bedeutet, das wir uns als Teil eines größeren Ganzen, einer mit allem in Beziehung stehenden ewigen Realität erfahren, die über Zeit und Raum hinaus geht.

Hat das indivdiuelle Selbst (Jiva) erkannt, dass es nicht getrennt ist begreift es das transzendente Selbst (Atman), das unendlich ist. Das bedeutet, wir erkennen, dass wir im Grunde frei sind. Frei, Eins mit allem und ekstatisch glücklich.

Bei JIVA/ANAND YOGA halten wir es mit der Taitirya Upanishad und formulieren das so:

“From joy all souls have come, by joy they all live and to joy they will all return”

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info@jiva-anandyoga.com

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